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Fabian Dreßler ist Deutscher Vizemeister 2014

Bei der Deutschen Meisterschaft im Schiffsmodellbau und Schiffsmodellsport, die dieses Jahr in Oberhausen stattfand, konnte Fabian Dreßler vom Schiffsmodellsport-Club Fulda (SMC) einen überragenden 2. Platz in seiner Klasse (F 4 a Junioren) belegen und so den Titel eines Deutschen Vizemeisters erringen. Insgesamt waren 140 Teilnehmer mit 160 Booten aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, um in den verschiedenen Klassen um Titel und Medaillen zu kämpfen. Auf dem Gewässer des Revierparks Vonderort war ein mit Bojen abgesteckter Parcours aufgebaut, der mit den Schiffsmodellen fehlerfrei zu durchfahren war. Berührungen oder ein Verfehlen der Tore führten zu Punktabzügen, Den Abschluss bildete ein Anlegemanöver; hier musste das Modell in ein Dock einfahren und in einem bestimmten Bereich zum Stehen gebracht werden. Obwohl das Dock so eingestellt wurde, das es nur 20 cm breiter als das Modell war, durften die Wände dennoch nicht berührt werden.

Die Modellkapitäne mussten über ein gutes Augenmaß und gute Kenntnisse über das Fahrverhalten des eigenen Modells verfügen. Hinzu kam noch das Wetter. Ein böiger Wind, der für manches Modell Sturmstärke bedeutete, machte es um einiges schwieriger, fehlerfrei zu fahren. Dreimal musste der Parcours absolviert werden, wobei die beiden besten Läufe in die Wertung einflossen. Fabian Dreßler startete mit einem fehlerfreien Lauf. Auch nach dem zweiten Lauf mit einem kleinen Fehler lag er noch punktgleich mit einem anderen Teilnehmer auf Platz 1. Der dritte Lauf musste dann über die Meisterschaft entscheiden. Hier unterliefen ihm zwei Fehler. es reichte dennoch für den Titel des Deutschen Vizemeisters. Mit diesem großartigen Erfolg, in einer mit 14 Teilnehmern stark besetzten Klasse, ist Fabian Dreßler für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Diese findet im nächsten Jahr in Ungarn statt.

Mit Wolfgang Dreßler nahm noch ein zweites Mitglied des SMC Fulda teil. Bei den Senioren musste er sich in einem sehr starken Teilnehmerfeld mit 37 Startern behaupten. Aufgrund von Wind und Wellen gelang ihm nur ein fehlerfreier Lauf; in den anderen beiden Läufen unterlief ihm jeweils ein Fehler. Aufgrund der vorhandenen hohen Leistungsdichte bedeutete dies in der Endabrechnung Platz 24.

 Fabian Dreßler, 2. von links